Posts tagged ‘Kirgisistan’

17. September 2015

Jugendhilfeausschuss beschließt: Weiter so

vlnr Michael Lehmann (DIE LINKE), Michael Otter (DIE LINKE), Anja Mörsch (Piraten), Marie-Luise Streng (FUW), Frank Kemper (DIE LINKE)

vlnr Michael Lehmann (DIE LINKE), Michael Otter (DIE LINKE), Anja Mörsch (Piraten), Marie-Luise Streng (FUW), Frank Kemper (DIE LINKE)

Am 15.09.2015 beriet der Jugendhilfeausschuss des Rhein-Sieg-Kreis unter anderem über die Verbringung von Jugendlichen nach Kirgisistan und darüber, welche Qualitätskriterien für Pflegefamilien und deren Unterkünfte gelten sollen. Die Fraktion DIE LINKE hatte dazu, zusammen mit der Gruppe FUW-PIRATEN, verschiedene Anträge gestellt. Sämtliche Anträge wurden einstimmig abgelehnt (Frank Kemper ist nur beratendes Mitglied im JHA, und hat daher kein Stimmrecht).

„Damit beschloss der Jugendhilfeausschuss nichts anders als ein „Weiter so“  für das Kreisjugendamt.“, so Frank Kemper, Kreistagsabgeordneter und beratendes Mitglied für DIE LINKE im Ausschuss.

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24. Juli 2015

LINKE, FUW & Piraten sehen Kritik nicht entkräftet

Kreishaus in Siegburg / Sitz des Kreistag des Rhein-Sieg Kreis

Kreishaus in Siegburg, Bild (c) by Die Linke Ruppichteroth

Die Kreisverwaltung hat gegenüber der Presse darüber berichtet (*), dass eine Mitarbeiterin des Kreisjugendamts nach Kirgisistan reiste und sich dort vom Wohlergehen des 13-jährigen überzeugte, den das Jugendamt dorthin verbrachte.

Freie Wähler, Piraten und LINKE im Kreistag sehen ihre Kritik damit aber keineswegs als ausgeräumt an.
Dazu Frank Kemper, Kreistagsabgeordneter für DIE LINKE: „Die Aussagen erinnern an die idyllischen Bilder von Bauernhöfen auf der Verpackung von Käfigeiern. Die prekäre Sicherheitslage in Kigisistan besteht laut auswärtigem Amt weiter. Allein dadurch ist das Wohl des Kindes unverändert gefährdet.
Wir haben am 25.06.2015 einen Antrag auf Akteneinsicht in dieser Sache gestellt. Dabei wollen wir u. a. Hinweisen darauf nachgehen, dass Mitarbeiter des Jugendamts auch für Träger von Jugendhilfemaßnahmen tätig sind.“
Es stellt eine Täuschung der Öffentlichkeit, wenn der Kreis behauptet, die Auslandsmaßnahmen seien günstiger als vergleichbare Maßnahmen in Deutschland. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Die für Deutschland zugrunde gelegten Tagessätze sind die einer sogenannten 1:1 Betreuung. Dagegen ist die Qualität der Unterbringung in Kirgisistan im allerbesten Fall mit der Unterbringung in einer Pflegefamilie zu vergleichen. Wird ein realistischer Maßstab angesetzt, so ist festzustellen, dass die Auslandsmaßnahmen fast das 10-fache einer vergleichbaren Unterbringung in Deutschland kosten.

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