ADFC-Fahrradklimatest 2014 – kein Ruhmesblatt für Siegburg

Ein Trauerspiel ist die Situation für Radfahrer in weiten Teilen des Rhein-Sieg-Kreises. Kommunen wie Sankt Augustin, die einen Fernradweg ablehnen, oder Siegburg, in dem es zwar ein teures Parkleitsystem für Autofahrer gibt, aber kaum Fahrradwege, Fahrradstellplätze, oder ein echtes Fahrradkonzept, so Raymund Schoen, Stadtrat der LINKEN in Siegburg und Mitglied im Kreisumweltausschuss, behandeln den Radfahrer
wie Aussätzige.

Offenbar wird der Radverkehr nicht als wichtiger Teil eines Mobilitätskonzeptes gesehen, sondern als Fortbewegung maximal für Kinder oder Schüler. Danach ist Schluß. Auf den Siegburger Straßen bricht man sich die Felgen, in der Innenstadt wird man mal geduldet, mal zur Kasse gebeten; ein Konzept, geschweige denn eine Förderung, ist nicht erkennbar. Der Siegburger Stadtrat sollte mal einen Besuch in Meckenheim machen, um dort zu lernen. Radverkehr ist deutlich kostengünstiger für die Städte, umweltfreundlicher sowieso. Vermutlich müsste man alle Ratsmenschen erst einmal mit Fahrrädern durch ihre Stadt fahren lassen, damit ihnen die Augen geöffnet werden.
Raymund Schoen, Stadtrat DIE LINKE Siegburg

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