Cannabisprohibition bringt großen wirtschaftlichen Schaden für die Gemeinde Ruppichteroth

Hanfpflanze

Hanfpflanze

Aktualisiert am 19.12.2014: In der kleinsten Gemeinde des Rhein-Sieg-Kreis sind in den letzten Wochen alleine zwei Fälle von Cannabisanbau durch die Polizei aufgedeckt worden.

Legt man die Zahlen der Polizei zugrunde, so hätten diese Plantagen bei vier Ernten im Jahr einen Umsatz von 1,4 Millionen € erwirtschaften können. Durch das Verbot entgehen der öffentlichen Hand demnach, allein an Mehrwertsteuer, ca. 280.000,- € pro Jahr und diese Zahlen beruhen nur auf den aufgeflogenen Fällen aus Ruppichteroth. Nicht berücksichtigt sind hier die entgangenen Einnahmen aus der Gewerbesteuer, sowie die Kosten für die Strafverfolgung, also Polizei, Justiz & Strafvollzug.

Dazu Frank Kemper, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Rat der Gemeinde Ruppichteroth: „Offensichtlich eignet sich Ruppichteroth besonders zum Anbau von Hanf. Schon aus wirtschaftlichen Gründen sollte die Gemeinde daher ein besonderes Interesse am Ende der Hanfprohibition zeigen.“

Der Hanfverband macht eine entsprechende Rechnung für Deutschland und andere Staaten auf:
http://hanfverband.de/inhalte/finanzielle-und-wirtschaftliche-auswirkungen-einer-cannabislegalisierung

Der Spiegel berichtete bereits im Juli über die finanziellen Auswirkungen der Legalisierung in einigen Bundesstaaten der USA:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/cannabis-in-usa-legalisierung-bringt-milliarden-steuereinnahmen-a-982424.html

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