Pilotprojekt Nulltarif im Rhein-Sieg Kreis, Katja Kipping kommt am 25.04.2014

Katja Kipping, MdB,  Vorsitzende von DIE LINKE

Katja Kipping, MdB, Vorsitzende von DIE LINKE

Katja Kipping: „Nulltarif beim ÖPNV sozial und ökologisch absolut sinnvoll: Der Rhein-Sieg-Kreis könnte Vorreiter sein.“

DIE LINKE im Rhein-Sieg Kreis fordert ein Pilotprojekt: Zwei Buslinien im Kreisgebiet zum Nulltarif. Katja Kipping, Mitglied des deutschen Bundestag und Vorsitzende von DIE LINKE, unterstützt diese Forderung: „Es kann und darf nicht sein, dass Menschen aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse vom ÖPNV ausgeschlossen sind. Mobilität ist ein Menschenrecht. Auch ökologisch wäre ein entgeltfreier öffentlicher Nahverkehr wichtig. Darum will DIE LINKE perspektivisch den Nulltarif. Das von DIE LINKE Rhein-Sieg vorgeschlagene Pilotprojekt halte ich für beispielhaft. Ich unterstütze es ausdrücklich. Es könnte viele wertvolle Informationen liefern, die die bundesweite Debatte um einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr voran bringen würde.“

Katja Kipping wird den Nulltarif am 25.04.2014 ab 10.00 Uhr in der Fußgängerzone Troisdorf (Ecke Kölnerstr. / Hippolytusstr.), zusammen mit den Mitgliedern von DIE LINKE Troisdorf, bewerben. Anschließend fährt sie mit der Linie 501 von Troisdorf nach Siegburg um die Forderung nach dem Pilotprojekt Nulltarif auch dort bekannt zu machen. 

Diese Linie wurde im Rahmen des Pilotprojekts von den LINKEN Ortsverbänden Troisdorf und Siegburg vorgeschlagen.

„Nicht nur die Nutzer des ÖPNV hätten Vorteile von einem Nulltarif. So sind die innerstädtischen Verbindungen insbesondere im Berufsverkehr völlig überlastet. Ein Nulltarif für die Linie 501 entlastet auch die Straßen in Troisdorf, und sorgt daneben auch für eine geringere Umweltbelastung.“, so Sven Schlesiger, Sprecher von DIE LINKE OV Troisdorf.Mit der Umsetzung der Forderung „Pilotprojekt Nulltarif“ soll eine Datenbasis zur Erstellung eines zukunftsweisenden Konzepts für den ÖPNV ermittelt werden:

  • Wie weit steigen die Fahrgastzahlen beim Nulltarif?
  • Wie hoch sind die Einnahmeausfälle, die von Kreis ausgeglichen werden müssen?
  • Sind Taktverdichtungen notwendig, wenn ja, in welchem Maße?
  • In wieweit lässt sich der Individualverkehr durch den Nulltarif reduzieren?
  • Welche Einsparungen sind, im Rahmen der Einführung eines Nulltarifs bei Bau und Erhalt von Straßen zu erwarten?
  • In wieweit sinkt die Umweltbelastung nach Einführung einer Buslinie zum Nulltarif?
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