Ausschuss des Stadtrat berät über Geschwister Scholl Gedenktafel in Hennef

Gerd Weisel (Stadtrat Hennef, DIE LINKE) und Christa Pfeiffer (Friedesaktivistin) vor der Hauptschule Hennef

Gerd Weisel (Stadtrat Hennef, DIE LINKE) und Christa Pfeiffer (Friedesaktivistin) vor der Hauptschule Hennef

Auf Antrag von Ratsmitglied Gerd Weisel (DIE LINKE), berät der Ausschuss für Kultur, Generationen und Soziales des Rats der Stadt Hennef, am 26.03.2014 ab 17.00 Uhr über die Aufstellung einer Tafel zum Gedenken an die Geschwister Scholl im Kurpark.

Dazu Gerd Weisel: „Gerade weil im Kurpark während der Nazidiktatur ein Baum in Namen Adolf Hilters gepflanzt wurde, ist es notwendig hier ein Zeichen des Gedenkens zu setzen. Auch in Hennef wurden zahlreiche Menschen Opfer des Menschen verachtenden Naziregimes. Allein in der Datenbank der Jad Vashem sind 60 Opfer aus Hennef aufgeführt. Darunter 9 Kinder. Wie schnell rechtsradikales Gedankengut wieder hoffähig werden kann, sieht man derzeit an der europäischen Unterstützung, der unter faschistischem Einfluss stehenden, Regierung der Ukraine.“

Schon 2011 hatte die SPD Hennef gefordert einen Platz am Busbahnhof in Hennef nach den Geschwistern Scholl zu benennen. Dieser Vorschlag wird nun aufgegriffen. Statt einer Gedenktafel wäre auch die Umbenennung des Kurparks denkbar. Damit wären auch die Bedenken ausgeräumt, wonach die Anbringung einer Gedenktafel, an der so genannten „Hitlereiche“ zu einem Pilgerverhalten von Rechtsradikalen führen könnte.
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