LINKE Rhein-Sieg vervollständigt Reserveliste und nimmt Forderung nach Nachtflugverbot in das Kreiswahlprogramm auf

Am Samstag dem 08.02.2014 trafen sich die Mitglieder der LINKEN zur Fortsetzung ihrer Wahlversammlung zur Aufstellung von Kandidaten zur Kreistagswahl am 25.05.2014. Die Forderung nach einem Nachtflugverbot für den Flughafen Köln / Bonn wird Teil des Wahlprogramms.
DIE LINKE Rhein-Sieg besetzte alle noch offenen Wahlbezirke und vervollständigte die Reserveliste. In Reihenfolge der Platzierung auf der Reserveliste kandidieren nun:
Michael Otter (Siegburg), Michael Lehmann (Bornheim), Frank Kemper (Ruppichteroth), Gudrun Hamm (Troisdorf), Raymund Schoen (Siegburg), Andreas Danne (Königswinter), Martin Beinersdorf (Niederkassel), Jürgen Löbel (Bad Honnef), Heinz-Peter Schulz (Bornheim), Michael Hamm (Troisdorf), Axel Droppelmann (Siegburg), Ralf Kurtsiefer (Lohmar) und Gerd Weisel (Hennef).
 
Nachdem die Kandidatenkür erfolgte, befassten sich die Mitglieder mit der Vervollständigung des Wahlprogramms. Beschlossen wurde, die Forderung nach einem Nachtflugverbot für den Flughafen Köln / Bonn herauszustellen. Helmut Schumacher, von der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn e. V. erläuterte, dass es am mangelnden Willen der politisch Beteiligten liege, dass dies bis heute nicht durchgesetzt sei.
Im Nachgang kritisiert die Sprecherin der LINKEN im Rhein Sieg-Kreis, Gudrun Hamm, den Flughafenchef Michael Garvens, für sein am 08.02.2014 im General-Anzeiger veröffentlichtes Interview: „Angeblich würde es 1000 Arbeitsplätze kosten, wenn es ein Nachtflugverbot zwischen 1.00 Uhr und 5.00 Uhr gäbe. Dabei erwähnt Herr Garvens nicht, dass die Kapazitäten des Flughafen ausreichen würden, um den gesamten Nachtflugverkehr tagsüber abzuwickeln. Wieso dann überhaupt Arbeitslätze wegfallen müssten, ist mir nicht ersichtlich. Für die erheblichen gesundheitlichen Folgeschäden hingegen hat Herr Garvens kein Wort übrig.“
Nach der Studie von Prof. E. Greiser (Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen) müssen wir jährlich mit 60 vorzeitigen Todesfällen, 370 Erkrankungen und 27 Millionen an gesundheitlichen Folgekosten rechnen, wenn das Nachtflugverbot weiter auf sich warten lässt. „Insofern stellt sich die Frage: Was kostet uns „kein“ Nachtflugverbot, Herr Garvens,“ schließt die Bürgermeisterkandidatin für Troisdorf Gudrun Hamm.
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