Linker Bundestagsabgeordneter Dr. Alexander S. Neu, ruft zur Teilnahme an der Demo zum Erhalt der Geburtsstation des Krankenhaus Eitorf auf

Dr. Alexander Soranto Neu, MdB (DIE LINKE)

Dr. Alexander Soranto Neu, MdB (DIE LINKE)

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Alexander S. Neu (DIE LINKE) ruft zur Teilnahme an der Demonstration, zum Erhalt der Geburtsstation des Sankt-Franziskus-Krankenhaus in Eitorf, auf. Die Demonstration findet am Montag dem 09.12.2013 um 17.00 Uhr, vor dem Rathaus in Eitorf, statt. Davor, ab 15.30 Uhr will die Klinik in einer Bürgersprechstunde Stellung zu den Plänen nehmen. Ab 18.00 Uhr will sich dann der Rat der Gemeinde Eitorf dem Thema annehmen.

Neu, der selber in Eitorf geboren wurde, dazu: „Es ist völlig unverständlich, dass die Pläne zur Schließung der Geburtsstation mit einer solch kurzen Vorlaufzeit bekannt wurden. Die angeführten betriebswirtschaftlichen Gründe müssen doch schon vorher bekannt gewesen sein. Das kurze Zeitfenster erschwert es ungemein die Schließung noch abzuwenden. Dennoch muss dies versucht werden. Hier ist eine möglichst große Öffentlichkeit notwendig. Daher rufe ich zur Teilnahme an der Demonstration auf. Selbstverständlich werde ich auch selber daran teilnehmen. In diesem Zusammenhang sei auch daran erinnert, dass das Krankenhaus Waldbröl bereits seit 2010 keine Geburtsstation mehr bereit stellt. Eine verantwortlungsvolle Gesundheitsversorgung setzt doch auch voraus, dass die entsprechenden Einrichtungen im erreichbaren Umfeld liegen müssen. Da die nächstliegenden Geburtsstationen in Sankt Augustin, Gummersbach und Altenkirchen liegen, wäre dies nach einem Wegfall der Eitorfer Geburtsstation für die werdenden Mütter in Eitorf und Umgebung nicht mehr gegeben.“

Auch der Kreisverband von DIE LINKE Rhein-Sieg ruft zur Teilnahme auf. Deren Sprecher, Michael Otter, äußert sich wie folgt: „Wenn selbst elementare Einrichtungen, eben wie die Geburtsstation des Eitorfer Krankenhaus, nur noch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, müssen wir doch feststellen, dass hier die Prioritäten falsch gesetzt werden. Das der Rhein-Sieg Kreis derzeit eine Ausschreibung zur Privatisierung der örtlichen Rettungsdienste vorbereitet, zeigt ebenfalls in die gleiche Richtung. Deshalb fordert DIE LINKE im Rhein-Sieg Kreis alle BürgerInnen auf, ebenfalls an der Demonstration teilzunehmen.“

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