DIE LINKE fordert Kreiskämmerer dazu auf, sich auf Dividendenkürzung von RWE vorzubereiten

Bild Geld (c) by Frank Kemper - Die Linke RuppichterothAuf der nächsten Aufsichtsratssitzung der RWE soll über eine Dividendensenkung beraten werden. Der Rhein-Sieg Kreis besitzt 1,4 Millionen Aktien an der RWE und wäre daher direkt betroffen. DIE LINKE Rhein-Sieg fordert den Kreiskämmerer dazu auf dieses Szenario durch zu rechnen. Wie wirkt sich eine Senkung auf den Kreishaushalt aus? Ist mit einer Umlageerhöhung der Kommunen zu rechnen?

„Frithjof Kühn wird sich bei der kommenden Aufsichtsratsitzung der RWE entscheiden müssen. Ist er zuerst dem Rhein-Sieg Kreis verpflichtet, oder der RWE AG?“, fragt Michael Otter, Kreistagsabgeordneter für DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis. Er spielt damit auf die umstrittene Doppelfunktion des Landrats und Aufsichtsratmitglied der RWE an.

„Hier zeigen sich die ersten Auswirkungen des Missmanagements unter der Ägide von Herrn Kühn. Während er 2015 in Pension geht, wird der Kreis noch lange daran zu knabbern haben.“, so Otter weiter. Schon vor Jahren hat DIE LINKE gefordert, die Aktien der RWE zu verkaufen. Seinerzeit war der Kurs noch deutlich höher. Nun ist der Zeitpunkt verpasst, ein Verkauf zum heutigen Kurs würde den Kreishaushalt erheblich belasten und sofort auf die Kommunen durchschlagen.
Quelle:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energieversorger-rwe-chef-terium-will-die-dividende-kuerzen/8774762.html

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