Haushaltsrede von Gerd Binder, Gemeindevertreter Much

Gerd Binder, Gemeindevertreter Much

Gerd Binder, Gemeindevertreter Much

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrte Kolleginnen und Kollegen im Rat und in der Verwaltung, liebe Gäste!

Zunächst einmal vielen Dank an die Vorredner. Es wurde deutlich, wie knapp der Doppelthaushalt 2013/14 gestrickt ist, aber auch dass er alternativlos ist. Ich werde ihm daher in der Abstimmung nachher zustimmen.

Leider bietet er auch bei den freiwilligen Leistungen nur wenig Spielraum und da baut sich schnell eine Diskrepanz auf, wenn ich daran denke, wie oft sich unser BM am Montag beim Empfang im AZURIT für den Einsatz der Ehrenamtler bedankt hat und gleichzeitig weiß, wie wenig wir sie finanziell unterstützen können.

Ich will im Rückblick auf 2012 drei Themen näher betrachten:

1.) Unsere Gesamtschule ist an den Start gegangen. Wir hatten da ein gemeinsames Ziel und letztendlich auch einen gemeinsamen Erfolg. So sollten wir auch die weiteren Herausforderungen angehen, u.a. die Realisierung der Inklusion in personeller und sachlicher Hinsicht.

2.) Wir haben kleine Erleichterungen für Menschen in prekären Lagen erreicht, z.B. beim Mucher Pass, beim Eintrittsgeld im Hallenbad und durch bessere Transparenz und Infos beim Bildungs- und Teilhabepaket.

3.) Im Rechnungsprüfungsausschuss haben wir unter der Leitung von Günter Schlimbach und Christian Haas gelernt, dass es sich durchaus lohnt, tiefer in die Materie einzusteigen. Das ist auch für die Zukunft so verabredet.

Im Ausblick auf 2013/14 möchte ich zwei Themen nennen:

1.) Das Neukonzept für den Kleverhof: wir wollen auch gerne etwas Neues im Zentrum von Much, aber etwas Lebendiges und Leben ist mehr als Konsum. Auch wollen wir keine Ausbeuterläden, also lieber solche wie Rossmann als solche wie KIK. Keinem nützen Dutzende neue Minijobs mit 6 EUR/h und ohne Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung bei Krankheit.

2.) Nach dem Ende des Seniorenforums muss es ein neues Projekt geben, ob es „Much für alle“ oder „Much Plus“ heißen wird; wir müssen aus dem Scheitern des Seniorenforums auch lernen. Der Ansatz muss ganzheitlicher sein zum Wohle aller an den Rand Gedrängten, ob alte Menschen, chronisch Kranke oder Menschen mit Handicaps oder Migrationshintergrund. Dabei werde ich mich gerne einbringen.

Vielen Dank fürs Zuhören!

 

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