Ruppichteroth: Verwaltung prüft weitere Zusammenarbeit mit dem Tierheim Troisdorf

Frank Kemper

Frank Kemper, Gemeindevertreter Die Linke, OV Ruppichteroth

Auf meine Anfrage (https://ratsblatt.wordpress.com/2013/03/01/anfrage-bezuglich-weiterer-zusammenarbeit-mit-dem-tierheim-troisdorf/) zur Zusammenarbeit mit dem Tierheim Troisdorf erhielt ich in der letzten Ratssitzung die folgende Mitteilung:

Derzeit prüft die Gemeindeverwaltung der Gemeinde Ruppichteroth die weitere Zusammenarbeit mit dem Tierheim Troisdorf. Zum Hintergrund: Die Gemeinde Ruppichteroth hat einen Vertrag mit dem Tierheim Troisdorf. Darin ist geregelt, dass aufgefundene Tier in die Obhut des Tierheims übergeben werden. Dafür zahlt die Gemeinde eine so genannte Fundtierpauschale. Diese Pauschale wird je Einwohner berechnet und wurde neu ausgehandelt.

Einer der Verhandlungsführer für die Kommunen im Rhein-Sieg Kreis war der Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, Helmut Meng. Dennoch hat die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid den Vertrag mit dem Tierheim nicht verlängert. Ebenso wir andere Kommunen des Kreises (u. a. auch Much). Grund sind die erheblich gestiegenen Kosten. Diese sollen von 0,52 – 0,55 € pro Einwohner und Jahr auf  0,80 € je Einwohner und Jahr erhöht werden. Das heißt die Gesamtkosten würden von derzeit ca. 6000,- € / Jahr auf ca. 8500,- € / Jahr steigen.

Außerdem besteht im Tierheim Troisdorf dringender Bedarf für ein neues Hundehaus. Dessen Kosten werden auf 600.000,- € geschätzt. Auch diesen Betrag müssten die dann noch beteiligten Kommunen übernehmen.

Als Alternative käme der Tierschutzverein Thea e. V. aus Morsbach (http://thea-ev.oberberg-heute.de/index2.shtml) in Frage. Dieser bietet die gleichen Leistungen wie das Tierheim Troisdorf, mit der Ausnahme das keine Katzen aufgenommen werden. Laut Jochen Breuer, vom Ordnungsamt Ruppichteroth sei dies aus Sicht des Tierschutz jedoch kein Problem, weil Katzen in unserer Region selbstständig überleben können. Die Kosten bei Thea e. V. wären deutlich niedriger (0,20 € je Einwohner und Jahr), weil Thea e. V. nach einem anderen Konzept arbeitet. Hier werden die Tiere bei Privatpersonen untergebracht, allerdings immer nach den entsprechenden Voraussetzungen der einschlägigen Regelungen.

Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen, die Entscheidung ist noch offen und wird im Zuge der Haushaltsberatungen getroffen.

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