Krise nicht auf dem Rücken der Beschäftigten austragen

Bernd Rosbund, DIE LINKE Rhein-SiegZu den derzeitigen Verhandlungen um eine Transfergesellschaft für die Schlecker-Beschäftigten und zu den Beratungen des Aufsichtsrates bei Opel erklärt Bernd A. Rosbund, DIE LINKE.KV Rhein-Sieg:

„Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen! Auch in unsrer nächsten Umgebung sollen Schlecker-Filialen geschlossen werden. Es ist unerträglich, wie der Geldpoker um die Bürgschaften auf dem Rücken der Beteiligten ausgetragen wird. Tausende von Schlecker-Mitarbeiterinnen werden im Unklaren gelassen, wie es in der allernächsten Zeit für sie weitergeht.

Das Gleiche passiert bei den Verhandlungen im Opel-Konzern. Auch dort werden die OpelanerInnen im Unklaren gelassen, welche Einschnitte von ihnen erwartet werden. Niemand weiß, ob, wann und welche Werke in Zukunft geschlossen werden sollen. Für die Kollegen und ihre Familien ist das ein unerträglicher Zustand.

Hier wird erneut deutlich, dass die Wirtschaft und Politik nicht auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet ist. Die verfehlte Unternehmenspolitik wird nicht von denen ausgebadet, die die Misere zu verantworten haben. Die Krise der Konzerne wird mal wieder auf die Beschäftigten abgewälzt.“

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