Inobhutnahme Jugendlicher im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes neu geregelt

Kreishaus in Siegburg / Sitz des Kreistag des Rhein-Sieg Kreis

Kreishaus in Siegburg, Bild (c) by Die Linke Ruppichteroth

Aufnahme außerhalb der Dienstzeiten weiterhin gesichert

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Das Verfahren zur Inobhutnahme Jugendlicher im Alter von 14-18 Jahren im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes für die acht Gemeinden Alfter, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Swisttal, Wachtberg und Windeck ist ab dem 1.1.2012 neu geregelt worden.

„Mit unseren Kooperationspartnern können wir auch außerhalb der Dienstzeiten des Kreisjugendamtes sicherstellen, dass die jungen Menschen sicher und verlässlich kurzfristig in Obhut genommen werden“, berichtete Kreisjugenddezernent Thomas Wagner im jüngsten Jugendhilfeausschuss (1. März 2012) des Rhein-Sieg-Kreises.

Mit zwei Einrichtungen aus dem Trägerverbund der Caritas-Jugendhilfe-

Gesellschaft, dem CJG Hermann–Josef-Haus in Bonn–Bad Godesberg und dem CJG St. Josefshaus, mit seinem spezialisierten Angebot in Nümbrecht, konnten zwei bewährte freie Träger für diese Aufgabe gewonnen werden. Bei dem neuen System arbeitet das Kreisjugendamt mit den Stadtjugendämtern Bad Honnef, Bornheim, Königswinter, Meckenheim und Rheinbach in einer Kooperation zusammen.

Wird ein Jugendlicher außerhalb der Dienstzeiten des Kreisjugendamtes und der kooperierenden Jugendämter von der Polizei aufgegriffen und bedarf im Rahmen der Gefahrenabwehr eines besonderen Schutzes stehen die beiden Einrichtungen für die Bertreuung der 14-18 Jährigen zur Verfügung. Jugendliche die im Stadt- oder Gemeindegebiet von Alfter, Bad Honnef, Bornheim, Königswinter, Meckenheim Rheinbach und Wachtberg in Gewahrsam genommen werden, werden im CJG Hermann-Josef-Haus aufgenommen, Jugendliche aus dem Gebiet der Gemeinden Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Windeck im CJG St. Josefshaus.

Für Inobhutnahmen während der Dienstzeiten stehen weiterhin zwei Bereitschaftspflegfamilien zur Verfügung, sofern für die Jugendlichen eine familiäre Betreuung in Betracht kommt. Auch hier kooperiert das Kreisjugendamt mit den fünf Stadtjugendämtern.

Das Kreisjugendamt war nach der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 12.10.2011 mit der Installierung eines neuen, trägergestützten Verfahrens zur Inobhutnahme beauftragt worden, da hierzu, unter anderem aufgrund fehlender Plätze bei geeigneten Bereitschaftspflegeeltern, die Notwendigkeit bestand.

Dies ist eine Pressemitteilung von Dienstag, 6. März 2012 des Rhein-Sieg-Kreis
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