Wenn es uns gelingen soll als LINKE, diese Bundesrepublik zu verändern, sie sozialer, friedlicher, ökologischer zu machen, dann nur mit den Menschen in diesem Land.

vlnr Holger Luedke, Eveliene Beinersdorf, Bernd Rosbund, Simone Luedke Bild (c) by Bernd Rosbund

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Holger Luedtke, KV Westsachsen, Sachsen in der DISPUT zum Bundesparteitag in Erfurt (Okt. 2011):

Dazu bedarf es eine Hinwendung zu den Problemen die diese bewegen und des Images einer modernen Partei, die für die Probleme unserer Zeit Antworten entwickeln kann, Perspektiven aufzeigt und die Menschen im Fokus ihrer Politik hat. Davon sind wir derzeit ein großes Stück weit entfernt. Deshalb sind meine Erwartungen an den Erfurter Parteitag sehr hoch. Die Diskussionen zum Programm haben gezeigt, dass diese, unserer Partei lebt, aber sie haben auch deutlich gemacht, wo ihre Defizite liegen. Wir stellen fest, dass der Prozess des Zusammenwachsens, der Vereinigungsprozess zu einer gesamtdeutschen LINKEN stagniert. Deswegen brauchen wir den Dialog, den Austausch innerhalb unserer Partei genau so dringend, wie die Wahrnahme der wirklichen Probleme der Menschen sowie die Entwicklung von Lösungsansätzen für diese und deren Kommunikation nach Außen. Dazu sind weder Selbstbeschäftigung noch „Strömungskämpfe“ geeignet. Das derzeit existierende Maß an Selbstbeschäftigung ist ungeeignet, die LINKE als reale Kraft in unserem Land weiter wachsen zu lassen. Hier erwarte ich vom Erfurter Parteitag klare Signale nach Innen aber auch nach Außen.
Deswegen war für mich als Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Westsachsen der Abschluss einer Partnerschaft mit dem Kreisverband Rhein Sieg in Nordrhein-Westfalen  das heraus- ragende Ergebnis in diesem Jahr 2011. Beauftragt mit Beschluss des Kreisparteitages im März 2011, zustande gekommen durch moderne Medien (Facebook) über die erste linke Oberbürgermeisterin in Borna, Simone Luedtke, und einem Mitglied der Kreistagsgruppe der LINKEN Rhein Sieg, Bernd A. Rosbund, beschloss die Gesamtmitgliederversammlung des Kreisverbandes Rhein Sieg am 1. Oktober 2011 diese Partnerschaft. Der Kreisverband Westsachsen wird diesen Beschluss im Rahmen eines Kreisparteitages voraussichtlich im November zur Bestätigung vorliegen haben. Bereits jetzt ist klar, dass beide Seiten in einen Lernprozess gehen müssen. Dieser umfasst nicht nur das gegenseitige Verständnis der unterschiedlichen Sozialisierung, sondern auch die unterschiedliche Art und Weise Politik zu machen. Zum Beispiel wurde mir sehr deutlich bewusst, wie wichtig die Verbindung von parlamentarischer und außerparlamentarischer Arbeit auch für die Zukunft unserer Partei sein wird. Überspitzt gesagt: Definieren wir uns in Sachsen, in meinem Kreisverband, sehr deutlich über die Arbeit in den Parlamenten, von den Gemeinde-, Stadträten, den Kreistagen und dem Sächsischen Landtag, weil wir eben parlamentarisch umfassend personell verankert sind, so findet dies in den Kreisverbänden der alten Bundesländern, im Kreisverband Rhein Sieg, eben sehr stark über außerparlamentarische Aktionen statt. Auch wenn dies überspitzt ist, es ist ein Beispiel voneinander zu lernen, zu diskutieren und gemeinsam neue Wege zu finden. Deshalb ist die Besiegelung dieser Partnerschaft zwischen unseren Kreisverbänden für mich das wichtigste Ergebnis aber auch die wichtigste Erfahrung in diesem Jahr 2011.

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