DIE LINKE Kreistagsgruppe sieht die Energiepolitik der schwarz-grünen Koalition im Dornröschenschlaf

Stromzähler

Stromzähler, Bild by Andreas Morlok / pixelio.de

Die Kreistagsgruppe der LINKEN sieht die Energiepolitik im Rhein-Sieg-Kreis im Dornröschenschlaf liegen. Das ist das Ergebnis der ersten Auswertung der jüngsten Fachtagung zur Zukunft der Energieerzeugung- und –versorgung im Rhein-Sieg-Kreis.
„Die bisherigen Ansätze der schwarz-grünen Koalition im Rhein-Sieg-Kreis sind Stückwerk. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt mit einem Anteil von 4 % erneuerbarer Energieerzeugung weit hinter dem Bundesdurchschnitt von 16 % zurück.“, so der Kreistagsabgeordnete Michael Otter. „Solange CDU und GRÜNEN – entsprechend Ihrer Koalitionsvereinbarung von 2009- aber RWE und Rhenag als die geeigneten Partner für eine Energiewende im Kreis ansehen würden, bewegt sich nichts substanzielles.
Die Koalition bindet sich an die Interessen des RWE als Monopolversorger.“
„Mit einer Millionen EURO Kapitaleinsatz aus verschiedensten Quellen könnten alleine über eine regionale Energieagentur innerhalb weniger Jahre jedes Jahr 10 Mio € an Wertschöpfung durch Energieeinsparung und lokale Energieerzeugung erwirtschaftet werden,“ rechnete der umweltpolitische Sprecher der Kreistagsgruppe Raymund Schoen am Beispiel der Landkreise im Allgäu vor.
Die von der Koalition favorisierte Erdwärmenutzung und Photovoltaik ist mit einem sehr hohen Kapitaleinsatz verbunden. Daher sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Windkraftanlagen in der Regel rentabler. „Aber Windkraftanlagen die wie im Fall Troisdorf und RWE in Schottland gebaut werden tragen nicht zur lokalen Wertschöpfung bei. Im Gegenteil: Das ist eine lokale Wertschröpfung der Troisdorfer BürgerInnen und Betriebe“, so Raymund Schoen.
Auch die Debatte über lokale Energieeinsparung, Energieerzeugung und –verteilung müsse wieder neu aufgenommen werden. Es könne nicht sein, dass der derzeitige Strom- und Gasgroßversorger im überwiegenden Kreisgebiet, bei 24 auslaufenden Strom- und Gas-Konzessionsverträgen bis 2016, keiner Kommune die entsprechenden Netzdaten zur Verfügung stelle.

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