Ruppichteroth: „Bürgerprotokoll“ zu TOP 1+6 der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Planung und Umweltschutz vom 16. Mai 2011

Ratshaus Ruppichteroth - Schönenberg

Ratshaus Ruppichteroth - Schönenberg (c) by Klaus-Dieter Junge

„Raserei auf der Harth“

TOP 1: Pünktlich um 18:00 Uhr wird die „Bürgerfragestunde“ eröffnet.

Hierbei werden insbesondere Fragen zum TOP 6  (hier nachfolgend Zusammenfassung Top 1+6) „Verkehrsberuhigungsmaßnahmen für den Bereich Ortsausgang Ahe bis Ortslage Harth“ gestellt. Als Interessenvertreter/In der Anwohner haben Angela Barth sowie Anwohner Tobias Aufgebauer, Kreisgeschäftsführer der Partei DIE LINKE , gezielte Fragen zur Anbringung des Verkehrsmessungsgerätes, was vom 18. April- 4. Mai an der einzigen Kreuzung, Ecke Bonnenweg, montiert wurde. Es liegt schließlich in der Natur der Sache, dass Geschwindigkeitsübertretungen an Kreuzungen wohl eher am unwahrscheinlichsten sind. Dennoch haben die Messungen zu dem Ergebnis geführt, dass es Handlungsbedarf gibt. Im übrigen gab es schon eine solche Messung am Ortseingang Harth aus Richtung Ruppichteroth kommend, vom 2-8 November 2010. Dabei wurden Durchschnittsgeschwindigkeiten von 47 bzw. 43 km/h erreicht. Die Spitzenergebnisse der Raser wirken in diesen Durchschnitt hineingerechnet für den Laien vermeintlich harmlos. In erfahrener Realität sind dabei jedoch Geschwindigkeiten um die 90 km/h nicht so selten.

Der verwaltungsinterne Gedanke, hier die 30 er Zone wieder aufzuheben und einfach eine Geschwindigkeit von 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften gelten zu lassen, wird glücklicherweise NICHT weitergeführt.

Der gestellte Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen entspricht klar dem Bürgerbegehren.

Dieser wird nun durch Beschluss des heutigen Ausschusses dem Rat der Gemeinde Ruppichteroth vorgelegt, und dabei wird eine Lösung mit insgesamt drei „Fahrbahnerhöhungen/Wellen“ vorgeschlagen.

Einer endgültigen Entscheidung wird noch ein Ortstermin unter Einbeziehung der Polizei und des Straßenverkehrsamtes sowie der Harther Bürger vorausgehen. Leider wird die Kostenbeteiligung der Bürger im Ausschuss nicht öffentlich verhandelt.

Angela Barth betont noch die Tatsache, dass bereits mehrere Haustiere als Verkehrsopfer zu beklagen sind. Auch sind sich Frau Barth und Herr Aufgebauer in ihrem Vortrag darüber einig, dass die Nutzung des gesamten Straßenabschnitts von Spaziergängern mit und ohne Rollstuhl sowie Schulkindern stark frequentiert wird. Gerade deshalb sollte man nicht den frühzeitigen Bedarf zu handeln verpassen, damit nicht aus dem öffentlich nicht wahrgenommenen Verlust von Haustieren eines Tages der Verlust von Menschenleben traurige Aufmerksamkeit auf sich zieht.

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