100 Blogs für 10 Euro Mindestlohn – wir machen mit

Zehneuro Aufkleber

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Ratsblatt.de schließt sich der Aktion 100 Blogs für 10 Euro Mindestlohn an.

Hier ein Auszug aus dem Flyer zum Thema (unten komplett als PDF erhältlich):

Für einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro brutto – lohnsteuerfrei!

Die Löhne von Millionen Menschen sind in den letzten Jahren gesunken, nicht zuletzt durch zunehmende Leiharbeit. Mehr als sieben Millionen Menschen arbeiten zu Löhnen unter zehn Euro. Und es werden mehr. Gegen asoziales Lohndumping durch das Kapital muss dringend eine gesetzliche Schranke nach unten eingezogen werden. In einer repräsentativen Befragung von 5.000 Personen durch ein Frankfurter Institut (IWAK) sprachen sich 70 % für einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von zehn Euro brutto aus (Böckler-Impuls 1/2010). Die Mehrheit will keine Milliarden Lohnsubventionen durch Hartz IV für Armutslöhner. Sie will kein Ausbluten der Sozialversicherungen und keine Förderung der Armut im Alter durch Hungerlöhne.
Aber in dieser Demokratie hat eine Minderheit das Sagen. Sie kämpft verbissen für Löhne,die weit unter dem Existenzminimum liegen. Des Profits wegen.Warum zehn Euro brutto?
Die Bundesregierung muss diesen Mindestlohn endlich einführen. In den Benelux-Ländern, in England und Frankreich gibt es schon längst gesetzliche Mindestlöhne, ohne dass deren Volkswirtschaften deswegen zusammengekracht wären. Beim „Exportvizeweltmeister“ muss ein Mindestlohn gezahlt werden, der deutlich über dem der wirtschaftlich schwächeren Nachbarn
liegt. Damit würde gegen den dauernden Lohndruck eine erste Grenze gesetzt und ein Lohn gesetzlich bestimmt, der für eine alleinstehende Arbeitskraft knapp über der Armutsgrenze liegt. Nicht nur mehr Netto, auch mehr Brutto ist nötig. Das zur Losung: “Arbeit muss sich wieder lohnen“

Aber: Hartz IV reicht nicht
364 Euro für den Lebensunterhalt bedeuten gesellschaftliche Isolation und Mangelernährung. Deshalb sind wir für eine Erhöhung des Eckregelsatzes auf mindestens 500 Euro. (Broschüre dazu: www.500-euro-eckregelsatz.de) Unter dieser Voraussetzung erhöht sich das durchschnittliche Existenzminimum eines Erwerbstätigen auf 1.158 Euro (500 plus 358 plus 300 – siehe oben).
Das entspricht dem Nettolohn bei einem gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro brutto.

Den Flyer zur Aktion gibt es hier: Flyer zur Mindestlohnkampagne 2011_27_03als PDF
Und zur Webseite der Aktion geht es hier: http://10-euro-mindestlohn.blogspot.com/

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