Eine Diskussion über das „Ausprobieren der Wege zum Kommunismus“ ist unnötig

Kreissprecher der Linkspartei im Rhein-Sieg-Kreis bedauern Formulierungen der Bundesparteivorsitzenden

Siegburg, 9. Januar 2011. Uwe Groeneveld, Sprecher der Partei DIE LINKE im Rhein-Sieg-Kreis bezeichnet die Ausführungen der Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch über das „Ausprobieren der Wege zum Kommunismus“ als unnötig. Aus dem Zusammenhang gerissen führten derartige Äußerungen zu Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Linkspartei. „DIE LINKE ist keine kommunistische Partei. Wir lehnen jede Diktatur ab, auch eine Diktatur des Proletariats!“ Es sei seit den Kommunalwahlen erfolgreich gelungen, die Linkspartei als  Alternative zu den verkrusteten Parteien in den Stadt- und Gemeinderäten, sowie im Kreistag des Rhein-Sieg Kreises zu verankern, so Uwe Groeneveld.“Wir stehen für soziale Gerechtigkeit und die individuelle Freiheit des Einzelnen. Solidarität mit denen, die in dieser Gesellschaft an die Wand gedrückt werden, wird auch in Zukunft unsere Politik bestimmen.“ ergänzt Herbert Schübel aus dem Dreiergremium der Kreissprecher. Er verweise auf die Forderung der Linkspartei nach der Einführung eines Sozial-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr und rate, „statt totalitäre Systeme zu diskutieren, konkrete politische Initiativen zu unterstützen“.

Beide großen Ideologien des 19.Jahrhunderts, der Konservatismus und der Kommunismus sind im 20.Jahrhundert pervertiert worden und haben in Diktaturen gemündet. Wir sollten im 21.Jahrhundert andere Wege beschreiten!

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One Comment to “Eine Diskussion über das „Ausprobieren der Wege zum Kommunismus“ ist unnötig”

  1. Aufgrund der anstehenden Landtagswahlen wird (wieder einmal) versucht, den Wählern eine Wahlalternative auszureden. Die Angst der etablierten Parteien und der geneigten Medien um den Machtverlust ist nur zu klar greifbar. Keine der etablierten Parteien hat ein Interesse am Einzug der Linken in die Landesparlamente.

    Die FDP nicht, wer ist schon gern Schlusslicht?
    Die SPD und die Grünen nicht, weil ihr “rot/grüner” Traum gefährdet ist,
    die CDU/CSU nicht, da die “rote Gefahr” ihr wackelndes, neoliberal kapitalisisches Kartenhaus noch zusätzlich torpediert….

    Mit Argumenten ist linken Positionen sehr oft schwer beizukommen, deshalb muss der Faktor Angst her!

    Liebe Bürger und Bürgerinnen, wollt ihr wirklich wieder wie in der DDR leben? Diese Angst soll geschürt werden!

    Angst hält die Bürger bei der Stange. Siehe die plötzlichen Terrorwarnungen nach Stuttgart21 und Gorleben und schon ist wieder Ruhe im Land!

    Sehen wir den Fakten ins Auge, der Kommunismus hat noch nirgendwo auf der Welt wirklich funktioniert (ich gestehe das als Linker ein!) – der Kapitalismus ist aber ebenfalls auf dem Sterbebett – siehe Rettungsschirme für Banken, Griechenland, Portugal…. (jeder merkt es – haben Sie schon jemanden von den etablierten Parteien gefunden der das eingesteht?)

    Die Zeit ist reif für einen demokratischen Wandel zu einer sozialen humanistischen Gesellschaft der Teilhabe aller Menschen.

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