Mario Loskill: Telekommunikations-Breitbandversorgung wird verbessert

Mario Loskill, Bürgermeister Ruppichteroth

Mario Loskill

Bezirksregierung Köln fördert Infrastrukturanalyse und Machbarkeitsstudie

Die Gemeinden Eitorf, Windeck, Ruppichteroth und Much wollen gemeinsam die Möglichkeiten zur Verbesserung der DSL-Versorgung in den Kommunen untersuchen und hierzu Konzepte entwickeln. Hierauf hatten sich die Bürgermeister und Wirtschaftsförderer der vier Kommunen Ende 2009 verständigt und entsprechende Förderanträge bei der Bezirksregierung in Köln gestellt. Bei meinem Pressetermin „100 Tage Bürgermeister“ sowie in den Sitzungen des Ausschusses für Planung und Umweltschutz informierte ich zur Weiterentwicklung der DSL-Breitbandversorgung in der Gemeinde Ruppichteroth sowie über die damit im Zusammenhang stehende beabsichtigte Machbarkeitsstudie. Nachdem nun hierzu aus Köln grünes Licht erteilt wurde, können die Aufträge für die Untersuchungen erteilt werden.

Während die Telekommunikationsunternehmen in den Großstädten ihre Glasfasernetze immer stärker ausbauen und in den nächsten Jahren Übertragungsraten von einem Gigabit/s erreichen wollen , bestehen in den ländlichen Regionen heute noch sogenannte weiße Flecken, d.h. dort ist kein Breitbandsignal verfügbar oder die Übertragungsraten sind kleiner als 1Mbit/s.
Ein leistungsfähiger Breitbandanschluss ist heute jedoch unverzichtbarer Bestandteil des modernen Haushalts und der Unternehmen. Dabei gibt es keinen Unterschied an Breitbandbedarf zwischen Nutzern in der Stadt oder auf dem Land. Jedoch ist das Verlegen neuer Zugangsnetze in ländlichen Regionen sehr teuer, so dass die Schere immer weiter auseinander geht und zu erheblichen Standortnachteilen führt.

Die Gemeinden benötigen belastbare Erhebungen zu Nachfrage und Wirtschaftlichkeit, umfassendes Wissen zu technischen Möglichkeiten und flexiblen Alternativen sowie branchenspezifischen Rahmenbedingen und Besonderheiten. Die hierzu erforderliche professionelle Hilfe soll durch einen externen Partner geleistet werden. Nach einer gemeinsamen Ausschreibung haben sich die vier Kommunen auf die Beauftragung eines Büros verständigt. Hierdurch können nicht nur bei der Erarbeitung der Studie erhebliche Finanzmittel eingespart werden, sondern diese werden auch bei den folgenden Umsetzungen erwartet.

Möglich wurde dieser gemeinsame Weg aber auch durch die Änderung der Förderrichtlinien des Landes, die speziell für den ländlichen Raum verbessert wurden.

Mit ersten konkreten Ergebnissen ist im Sommer dieses Jahres zu rechnen.

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